Summits

Aconcagua 360°, Tag 4: Der erste Blick auf ihn


Heute fällt es mir das erste Mal schwer, einen Artikel zu schreiben. Die (nach Angaben der Bergführer, ich glaube es sind weniger) 17 Kilometer durch das Vaca-Tal zur Casa de Piedra waren anstrengend.

Den Artikel habe ich direkt am Ende des Tages auf dem Smartphone geschrieben. Er zeigt ungefiltert persönliche Emotionen und Wahrnehmung bei der Besteigung. Etwaige Rechtschreibfehler bitte ich zu verzeihen.

Der 21. Dezember 2016 beginnt nach dem Wecken um 6:00 Uhr und dem Verpacken der Ausrüstung mit einem ausreichendem Frühstück. Es gibt Tee, Kaffee, Toastbrot, verschiedene Brotaufstriche und Cräcker. Um 7:45 Uhr geht es bei schon frischeren Temperaturen los.

Der erste Blick auf den Aconcagua vorm Camp Plaza de Piedra
Nicolas erstmals vorm Aconcagua

Ohne Sonnenschutz zur Casa de Piedra

Der Weg vom Refugio Pampa de Leñas zu unserem nächsten Camp Casa de Piedra ist zwar leicht, die Sonne ohne jeglichen Schatten fordert jedoch ihren Tribut.

Noch verzichte ich auf weitergehenden Sonnenschutz. Baseballcap, kurze Hose und kurzes Shirt reichen mir. Meine hellhäutigen Teamkameraden legen aber schon mit Sonnenhut, Sonnenbrille, Baff-Band und Sonnencreme mit Faktor 50 bestmöglichen Schutz an. Das ist mehr als sinnvoll. Der Ire Derek war schon gestern rot.

Wir gehen ein gutes Tempo und sind schon recht früh am Punkt für das Mittagessen. Um genau 12:00 Uhr genießen wir ein Picknick auf einer grünen Wiese neben dem Bergfluß, der uns seit zwei Tagen begleitet. Die Bergführer Julver und Bruno haben Wurst, Käse und Brot mit. Köstlich.

Das ist der Aconcagua

Gegen 13.30 Uhr ehebt er sich dann zu unserer Linken: Der Aconcagua. Majestätisch sieht er aus. Auch etwas respekteinflössend. Wir bleiben stehen und bewundern diesen höchsten Berg Amerikas. Er ist das Ziel unserer Reise. Wir alle sind zuversichtlich, dass wir es erreichen werden.

Ankunft in Casa de Piedra zum Aconcagua
Die Casa de Piedra

Schnell erreichen wir dann Casa de Piedra. Die Maultiere haben uns erneut überholt und unsere weißen Säcke liegen schon im Camp. Geübt stellen wir unsere Zelte auf und ziehen ein. Jetzt heisst snacken, sich ausruhen, reden mit den Teamkameraden,  dösen.

Zur geringsten Überraschung gibt es heute erstmalig Pasta. Die übliche Speise am Berg. Sie soll uns noch lange begleiten.

Morgen erleben wir die erste wirkliche Prüfung auf dem Weg zum Aconcagua. Von Casa de Piedra geht es gut 1.000m aufwärts, um dann im Plaza Argentina einen Ruhetag einzulegen.

Video: Auf dem Weg ins Casa de Piedra

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Die Idee eine größere Spendenaktion anzugehen, kam Nicolas Scheidtweiler als er in der Vergangenheit Entwicklungs- und Schwellenländer besuchte und insbesondere als Offizier in Afghanistan - einem der ärmsten Länder der Welt - eingesetzt war. Die Besteigung des Kilimanjaro und das Interesse daran aus dem Freundeskreis prägten Nicolas Scheidtweiler so sehr, dass er eine Chance in der Kombination dieser Erfahrungen sah.

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