Ausrüstung

Auf zum Aconcagua, Tag 1: Der übliche Stress mit der Ausrüstung


Der erste Tag ist geprägt vom Kennenlernen der Teammitglieder, dem Check des Equipments und dem Besorgen fehlender Ausrüstung. Das war bisher vor jeder Besteigungen mit Agenturen so. 

Nach einer kurzen Einweisung der Teilnehmer kommt unser Bergführer Julver in die Zimmer und prüft die Ausrüstung. Bei meinen Zimmerkameraden Massimo und Diego fehlt etwas, bei mir ebenso. Julver nennt uns einen Outdoor-Shop, wo wir Ausrüstung leihen können. Ich zweifle, ob ich tatsächlich eine dicke Extrem-Daunenjacke benötige.

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Der Bergführer Julver warnt mich eindrücklich vor den Bedingungen am Aconcagua. In diesem Jahr gäbe es sehr viel Schnee und es sei besonders kalt. Er zeigt uns beindruckende Bilder seiner letzten Besteigung vor zwei Wochen. Sturm, Schnee und frierende Bergsteiger.

Trotzdem will ich zunächst bei meiner Daunenjacke von Jeff Green bleiben. In Kombination mit den Layers und der Regenjacke sollte es gehen.

Mir fehlt eine dünne Isomatte und der Helm. Von dem war vorher nie die Rede. Die Leihe kostet nur schlappe 25 Euro. Mein neuer Helm in Deutschland 50 Euro. Ärgerlich. Muss ich dann wohl leihen.

Eine dünne Isomatte benötige ich eh. Also kaufe ich die kurzerhand.

Doch die Expeditions-Jacke?

Aber da ist noch die Expeditions-Daunenjacke. Ich vergleiche es erneut intensiv mit meiner Kombination. Die Jacke bietet schon mehr Wärme und Schutz.

Die Marke ist aus Argentinien, die Form und die Füllung entsprechen den bekannten Expeditions-Marken wie Northface oder Rab. Dafür kostet die Jacke hier nur 350 EUR. Statt rund 600 EUR. Kurzentschlossen schlage ich zu. Ich brauche so eine Jacke in Zukunft auf dem Denali, dem Mount Vinson und dem Everest.

Die Hinweise der Bergführer sind immer besonders vorsichtig vor solchen Touren. Bisher war ich immer besser ausgestattet als dann benötigt. Jedoch ist es so: Wenn du die Jacke nicht mitnimmst, brauchst du sie dann. Wenn du sie dabei hast, brauchst du sie nicht.

Das Video zum Tag 1 in Mendoza:

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Jetzt bin ich jedenfalls perfekt ausgerüstet. Der Aconcagua kann kommen.

Morgen passiert etwas mehr. Nachdem wir unsere Erlaubnis für den Nationalpark besorgt haben, geht es gegen Mittag Richtung Penitentes.

< Der erste Tag auf dem Weg zum Aconcagua
> Der dritte Tag auf dem Weg zum Aconcagua

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Die Idee eine größere Spendenaktion anzugehen, kam Nicolas Scheidtweiler als er in der Vergangenheit Entwicklungs- und Schwellenländer besuchte und insbesondere als Offizier in Afghanistan - einem der ärmsten Länder der Welt - eingesetzt war. Die Besteigung des Kilimanjaro und das Interesse daran aus dem Freundeskreis prägten Nicolas Scheidtweiler so sehr, dass er eine Chance in der Kombination dieser Erfahrungen sah.

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