Summits

Aconcagua 360°, Tag 3: Refugio Pampa de Leñas


Der dritte Tag führt uns am 20. Dezember 2016 von Penitentes zum Refugio Pampa de Leñas. Die Herausforderung ist überschaubar. 4,5 Stunden Wanderung von rund 2.700 Metern auf 3.100m.

Den Artikel habe ich direkt am Ende des Tages auf dem Smartphone geschrieben. Er zeigt ungefiltert persönliche Emotionen und Wahrnehmung bei der Besteigung. Etwaige Rechtschreibfehler bitte ich zu verzeihen.

Das Inka-Acomara-Team hat gestern Abend unser Gepäck für den Transport mit den Mulis aufbereitet. Jedes Gepäckstück kommt in einen weißen Übersack, wird gewogen und beschriftet. Jedes Maultier darf nur 60kg tragen. Daher diese Vorbereitung.

Auf nach Pampa de Leñas - 7summits4help

Wir tragen die nächsten drei Tage nur das Daypack mit dem notwendigsten. Das Gepäck werden wir erst im Refugio Pampa de Leñas wiedersehen.

Jetzt geht es zum Aconcagua

Um 9:30 Uhr startet der Bus zum Ausgangspunkt Punta de Vacas. Unsere Gruppe wandert im guten Tempo von dort durch ein langgezogenes Tal. Rechts von uns gurgelt fortwährend ein reißender Bergfluss.

Start an der Punta de Vaca zum Refugio
Start an der Punta de Vaca

Der Anblick des Tales und am Horizont die ersten schneebedeckte Gipfel motivieren uns. Wir kommen zügig über Geröll, Sand und teilweise ausgebaute Wege voran. Meine Schuhwahl mit der A-Kategorie ist richtig. Dazu kurze Hose und ein Funktions-Polo-Shirt von Jeff Green. Mit dem Kragen kann ich den Nacken bedecken. Die anderen Wanderer tragen zum Teil lange Bekleidung als Sonnenschutz. Etwas braun will ich werden.

Entspannte Ankunft in Pampa de Leñas

Kurze Pausen unterbrechen die entspannte Wanderung. Die einzige Herausforderung ist die hochstehende Sonne. Es gibt keinen Schatten. Die gut 35° C lassen uns mächtig schwitzen. Die Maultiere überholen uns auf halber Strecke im hohen Tempo. Ein beeindruckendes Bild.

Um 14:30 Uhr kommen wir im Refugio Pampa de Leñas an. Dort liegt unser Material in den weißen Säcken.

Nach einem kurzen Kaffee mit Snack bauen wir unsere Zwei-Mann-Zelte auf. Die Bergführer Julver und Bruno machen es einmal vor. Es ist einfach und wir sind nach 10 Minuten durch. Wir räumen die Zelte ein und organisieren das Gepäck neu.

Denn wie immer: Im Daypack sind Dinge, die man nicht braucht, und bei den Mulis etwas Notwendiges. Der morgige Tag wird wie heute. Eine leichte, warme Wanderung.

Die Sonne ist noch heiß. Wir schützen uns notdürftig. Es gibt wenig Schatten. Im Laufe des Abends zieht Wind auf. Es wird kühl. Wir auf fast 3.000m. Die machen sich da bemerkbar.

Ein aufwendiges Abendessen mit hervorragenden Steaks vom Grill rundet den Tag ab.

Es ist warum und mild. Ich lege mich im Schlafsack unter den klaren Sternenhimmel. Was ein Anblick!

Video: Auf dem Weg zu Pampa de Leñas

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Die Idee eine größere Spendenaktion anzugehen, kam Nicolas Scheidtweiler als er in der Vergangenheit Entwicklungs- und Schwellenländer besuchte und insbesondere als Offizier in Afghanistan - einem der ärmsten Länder der Welt - eingesetzt war. Die Besteigung des Kilimanjaro und das Interesse daran aus dem Freundeskreis prägten Nicolas Scheidtweiler so sehr, dass er eine Chance in der Kombination dieser Erfahrungen sah.

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