Summits

Vierter Gipfel der Seven Summits: Zeitplan zur Carstensz-Pyramide


In gut vier Wochen startet der Flieger von Hamburg nach Bali in Indonesien. Innerhalb von zehn Tagen geht es dann auf die 4.884 Meter hohe Carstensz-Pyramide. Wann bin ich wo?

21.09.2018
Die Anreise nach Bali dauert 20 Stunden und 15 Minuten. Ich fliege über Paris und Singapur.

22.09.2018
Am Abend lande ich um 19:25 Uhr in der Touristen-Metropole Bali am Flughafen Ngurah Rai Airport, bekannter als Denpasar. Die Zeitverschiebung beträgt sechs Stunden. In Deutschland ist es somit 13:25 Uhr. Der Jetlag wird kein Drama sein.

23.09.2018
Ankunft aller Teilnehmer in Bali. Transfer in das Hotel.

24.09.2018
Heute haben wir einen freien Tag in Bali. Wir kümmern uns parallel um die Reise-Erlaubnis.

25.09.2018
Heute lassen wir die Urlaubsinsel Bali hinter uns. Ganz früh geht es los auf „unsere“ Insel. Wir fliegen gute dreieinhalb Stunden nach Timika auf Papua. Dort geht es in ein Hotel namens Komoro Tame. Wir haben hier unsere letzte Besprechung für die Expedition zur Carstensz-Pyramide.
Die Zeitverschiebung zu Deutschland beträgt jetzt sieben Stunden.

Papua ist eine der zwei Provinzen Indonesiens auf dem Westteil der Insel Neuguinea. Mit rund 366.000 Quadratkilometern entspricht die Fläche fast der der Bundesrepublik Deutschland. Mit nur rund 3,1 Millionen Einwohnern ist Papua aber nur ein Bruchteil so dicht besiedelt wie Deutschland. Im Schwerpunkt leben die Menschen der Provinz an der Nordküste.

26.09.2018
Jetzt wird es endlich ursprünglich. Wir fliegen mit einer Twin Otter nach Illaga auf 2.500m. Es folgt ein Fußmarsch von einer Stunde zum Ausgangspunkt der Expedition. Wir zelten in einem Dorf der Eingeborenen. Dort rekrutieren wir unsere Träger und treffen letzte Vorbereitungen.

27.09.2018
Früh geht es los. Ein neunstündiger Marsch wartet an diesem Tag 1 auf uns. Der Aufstieg führt uns durch Bergregenwald auf circa 3.600m. Am Ende des Tages zelten wir wieder.

28.09.2018
Tag 2 des Zustiegs zum Basecamp. Acht Stunden geht es durch den Dschungel. Am Ende des Tages zelten wir an einem Fluss.

29.09.2018
Tag  3. Wieder marschieren wir acht Stunden.

30.09.2018
Heute geht es ans Eingemachte. Elf Stunden wandern wir an Tag 4. Unser Lager ist vor dem „Neuseeland-Pass“.

01.10.2018
Heute kommen wir nach einem Marsch von ca. 6 Stunden im Basislager an. Das Zeltcamp steht hier länger. Wir bleiben vier Nächte. Ein Helikopter liefert zusätzliche Ausrüstung, die wir aufteile. Wenn das Wetter gut ist, erkunden wir unser Ziel.

02.10.2018
Je nach Wetterlage könnte heute schon der Gipfel anstehen. Oder wir nutzen die Zeit für weitere Erkundungen.

03.10.2018
Der geplante Gipfeltag!
Aber auch hier sind wir vom Wetter abhängig, wie bei jedem der Seven Summits.  Daher mal abwarten.

04.10.2018
Wenn wir auf dem Gipfel der Carstens-Pyramide waren, schauen wir uns heute das Gletscherfeld des Carstensz-Ostgipfels an oder besteigen den Ngga-Pulu (4.862m).

05.10. – 09.10.2018
Es geht zurück nach Illaga. Die Etappen sind die gleichen wie beim Hinmarsch.

10.10.2018
Über den Regenwald fliegen wir zurück nach Timika. Wir übernachten erneut im Hotel Komoro Tame.

11.10.2018
Aus der ursprünglichen Welt in die Zivilisation. Wir landen um 14 Uhr Ortszeit in Bali und kehren in das Hotel Ida zurück.

12.10.2018
Dieser Tag gehört mir. Nachdem man mit einer Menge Menschen eine lange Zeit 24 Stunden zusammen war, benötige ich den Ausgleich einer gewissen Einsamkeit. Außerdem bin ich auch etwas auf Bali gespannt, ist es doch ein Touristen-Hotspot.

13.10.2018
Heute startet der Rückflug. 22 Stunden 40 Minuten dauert die Reise über Singapur und Paris nach Hamburg,

14.10.2018
Um 9:20 Uhr lande ich geplant am Helmut-Schmidt-Flughafen.

Mit einem Lächeln steige ich in den Zug und freue mich auf das nächste Abenteuer.

 

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Die Idee eine größere Spendenaktion anzugehen, kam Nicolas Scheidtweiler als er in der Vergangenheit Entwicklungs- und Schwellenländer besuchte und insbesondere als Offizier in Afghanistan - einem der ärmsten Länder der Welt - eingesetzt war. Die Besteigung des Kilimanjaro und das Interesse daran aus dem Freundeskreis prägten Nicolas Scheidtweiler so sehr, dass er eine Chance in der Kombination dieser Erfahrungen sah.

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