
Letzte Vorbereitung: Von Oberstdorf nach Garmisch
Genau passend setzt der Regen ein. Begleitet von heftigem Wind kommen wir in dieser Nacht kaum zur Ruhe. Das ist die perfekte Vorbereitung bevor es in drei Wochen auf die Carstensz-Pyramide (zum Expeditionsplan) geht.

Das körperliche und geistige Rüstzeug stimmt. Nach der gestrigen Akklimatisierung sind wir zuversichtlich den Uhuru Peak zu erreichen. Nur noch wenige Stunden trennen uns vom Gipfel.

„Hakuna matata, pole pole, kamata kima“ (Kiswahili = „Kein Problem, langsam-langsam, so fängst du den Affen“) ist für mich das Motto des Tages. Im Gegensatz zu meiner sonstigen Gewohnheit trabe ich als letzter in der Gruppe.

Zum Hocheck (2.651m) am Watzmann im Oktober
Mein Wander- und Kletterpartner Toby und ich haben Großes vor: Das Ziel ist heute die Mittelspitze des Watzmanns. Der dritthöchste Berg Deutschlands reizt Toby seit längerem, mich nicht so ganz. Wegen der Bodenbeschaffenheit werden wir auf die Gesamt-Tour verzichten und „nur“ zum Hocheck gehen.

Zur Zugspitze über Höllental und Klettersteig, Teil 2
Von den fünf Abschnitten Höllentalanger, erster Klettersteig mit dem „Brett“, Höllentalkar mit dem grünen Buckel, Höllentalferner und zweiter Klettersteig zur Zugspitze haben wir drei absolviert. Vor uns liegt jetzt das Schneefeld.

Zur Zugspitze über Höllental und Klettersteig, Teil 1
Um 4:00 Uhr klingelt der Wecker. Je nach Verantwortungsbewusstsein (wir haben zwei Väter unter uns), springen wir auf oder nutzen die Zeit bis 4:30 Uhr zum Dösen. Die Taschen sind seit gestern für die lange Klettersteig-Tour durch die Höllentalklamm über den -ferner hoch zum höchsten Gipfel Deutschlands gepackt.

Das Wochenende steht ganz im Schatten der Zugspitze. Mit meinem Wanderfreund Tobias Dazenko wandere ich mit eigenem Zelt durch die Partnachklamm über Stuibenhütte, Bernadeinsteig, Kreuzeckhaus sowie die Bärenfalle zum Eibsee.