Sinnvoll fürs Bergsteigen: Training an der anaeroben Schwelle


Bergsteigen bedeutet auch, in die Sauerstoff-Schuld zu gehen. Das Training an der anaeroben Schwelle entwickelt eine gute Grundlage für die Seven Summits, damit der Körper effizienter in großer Höhe arbeitet.

In diesem Artikel und zwei Videos erkläre ich, was die anaerobe Schwelle ist, wie du in diesem Entwicklungsbereich trainieren kannst und warum ich es für sinnvoll im Bergsteigen erachte.

Trainingsgrundlage für das Bergsteigen

Die anaerobe Schwelle bzw. der Entwicklungsbereich ist der Bereich, in dem der Körper nicht mehr in der Lage ist, die Energieversorgung über Sauerstoff (aerober Stoffwechsel) zu begleichen. Er muss auf Kohlenhydrate zurückgreifen. Bei dieser Form des anaeroben Stoffwechsels entsteht als Abfallprodukt Laktat. Der Körper kann lernen, das Laktat schneller abzubauen. Dazu muss er in diesem Bereich trainieren.

Zu den Trainingsformen zählt vor allem das Intervalltraining. Hierbei wechseln intensive Lauf-Phasen, in denen der Körper Laktat aufbaut, mit Trab-Phasen ab. In diesen Phasen baut der Körper das Abfallprodukt ab. Er schafft das jedoch nicht ganz. Mit jedem Intervall steigt der Laktat-Gehalt im Blut. Zu den Intervallen zählen bei mir zum Beispiel 6x 1.000m in 3:45min mit 600m Trab-Pausen, 3x 2.000m in 7:30min mit 400m Trabpausen oder 10x 600m in 2:00min mit 400m Trab-Pause.

Ich fühle mich mit den Einheiten gut vorbereitet. Bei meinen bisherigen Gipfelbesteigungen habe ich von dieser Laktat-Resistenz profitiert. Vielleicht weniger körperlich als mental. Denn das Intervall-Training an der anaeroben Schwelle ist auch eine psychische Belastung. Daher sollte diese Trainingsform nur dosiert, circa ein Mal in der Woche eingesetzt werden.

Video, Teil 1: Das Intervalltraining als effektive Trainingsform

Video, Teil 2: Schneller werden an der anaeroben Schwelle


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Die Idee eine größere Spendenaktion anzugehen, kam Nicolas Scheidtweiler, Inhaber von Scheidtweiler PR, als er in der Vergangenheit Entwicklungs- und Schwellenländer besuchte und insbesondere als Offizier in Afghanistan - einem der ärmsten Länder der Welt - eingesetzt war. Die Besteigung des Kilimanjaro und das Interesse daran aus dem Freundeskreis prägten Nicolas Scheidtweiler so sehr, dass er eine Chance in der Kombination dieser Erfahrungen sah.
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