Ein bisschen Sonne im Dezember: Klettern in Spanien


Fit für die Seven Summits beim Klettern im Winter bleiben? Da gibt es nur eine Empfehlung: El Chorro im Süden Spaniens. Toby und ich waren ein verlängertes Wochenende dort.

Die Galerie zeigt dir Impressionen unserer Tour in El Chorro:

Sonnenaufgang in der Climbing-LodgeNicolas recherchiert ToposEinstieg zu Escalera ÁrabeVorfreude an Escalera ÁrabeNicolas bei der Vorbereitung an der Escalera ÁrabeNicolas im BoulderIn der WandPanorama von Roca BellaRoca Bella NordToby beim Einstieg in Rocca Bella

Für El Chorro benötigt ein Kletterer nicht viel: Klettergurt, Kletterschuhe, 70 Meter Seil und 15 Expressen. Und schon kann es am Fels losgehen. Die Routen sind gut gebohrt, das heißt es gibt viele Bohrhaken, um sich selbst zu sichern. Rund um unsere Unterkunft, die deutsch geführte Climbing Lodge, gibt es viele Felsen. Die Topos zeigen Schwierigkeitsgrade, die für alle Kletterer machbar sind. Die Anreise ist einfach: Der Flug nach Malaga dauert gute 3,5 Stunden. Dort holen wir uns einen Mietwagen und eine Stunde später kommen wir in unserer Unterkunft an. Wir verbringen die Tage am Fels. Am Abend verpflegen wir uns selbst. Toby besitzt ein gewisses Talent zu kochen. Die Tage vergehen viel zu schnell, noch ehe wir uns versehen, sitzen wir wieder im dunklen Winter in Deutschland. El Chorro wiederholen wir auf jeden Fall.


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Die Idee eine größere Spendenaktion anzugehen, kam Nicolas Scheidtweiler als er in der Vergangenheit Entwicklungs- und Schwellenländer besuchte und insbesondere als Offizier in Afghanistan - einem der ärmsten Länder der Welt - eingesetzt war. Die Besteigung des Kilimanjaro und das Interesse daran aus dem Freundeskreis prägten Nicolas Scheidtweiler so sehr, dass er eine Chance in der Kombination dieser Erfahrungen sah.
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