5.895 Meter, Ostafrika, Tansania

Der Kilimanjaro - Ostafrikas Aushängeschild

7summits4help-Gipfel-Kilimanjaro, Quelle:Pixelbay
Wie ein einsamer Riese prangt der Kilimanjaro hinter den prächtigen Affenbrotbäumen der Savanne. Im Süden umgeben von Flachland vollzieht der Berg einen vertikalen Bruch mit der Landschaft. Jährlich zieht er unzählige Besucher in seinen Bann.

Geographische Daten des Kilimanjaro

Der Kilimanjaro ist eigentlich ein Bergmassiv aus drei Vulkanen. Sein höchster Gipfel liegt auf dem Berg Kibo, der mit einer Höhe von 5895 Metern den höchsten Berg Afrikas darstellt. Das Massiv ist mehrere Millionen Jahre alt und erlebte vor etwa 360000 Jahren seine größte Eruption. Zum bisher letzten Mal brach der Kibo vor etwa 300 Jahren aus. Seitdem ist es still um die Vulkane geworden, obwohl sie noch längst nicht erloschen sind.

Das Massiv befindet sich im Osten Afrikas, genauer gesagt im Grenzgebiet zwischen den Staaten Tansania und Kenia. Es erstreckt sich über eine Fläche von etwa 4800 Quadratkilometern. Nach Südosten fällt das Umland immer weiter ab, bis es sich dem Meeresspiegel des Indischen Ozeans annähert. Im Norden des Massivs schließen die Hochländer Kenias an das Bergmassiv an.

Klima und Vegetation des Kilimanjaro

Die Vegetation des Kilimanjaro ist sehr vielfältig. Während in den höheren Regionen Gletscher, schneebedeckte Felder und Wüsten aus Frostschutt dominieren, wird das Umland auf niedrigeren Plateaus zu einem Schauspiel von exotischer Flora und Fauna. In den niedrigen Bergregionen finden sich lange Abschnitte dichten Urwalds.

Das Klima am Kilimanjaro ist in die gebräuchlichen Jahreszeiten der tropischen und subtropischen Klimazonen eingeteilt. Auf zwei Regenzeiten zwischen März und Mai und zwischen Oktober und Dezember folgen jeweils zwei Trockenzeiten. Die Temperatur übertrifft an der Basis ganzjährig 20 Grad Celsius. In den höheren Regionen kann es aufgrund der unterschiedlichen Vegetationszonen zu heftigen klimatischen Schwankungen kommen, die von klammfeuchter Wärme bis zu trockener Kälte reichen.

Die Expeditionsgeschichte

Bis ins 19. Jahrhundert war der Kilimanjaro in Europa weitgehend unbekannt. Während die afrikanischen Eingeborenen das Massiv seit Urzeiten als mythischen Ort feierten, konnte sich der Kilimanjaro erst mit einem Bericht des deutschen Missionars Johannes Rebmann in der Weltöffentlichkeit behaupten.

In den folgenden Jahren gab es einen regelrechten Boom um das sagenumwobene Bergmassiv. Zwischen 1861 und 1888 fanden vier Expeditionen statt, bei denen die Erstbesteigung des höchsten Gipfels verpasst wurde.

Am 6. Oktober 1889 erreichten drei Männer die Spitze des Kibo. Neben dem Leipziger Bergsteiger Hans Meyer erklommen ein Schweizer Alpinist und ein eingeborener Führer den höchsten Punkt Afrikas. In einer erwähnenswerten Anekdote der Erstbesteigung brachte der Bergsteiger Hans Meyer eine Probe vom Gestein des Gipfels nach Deutschland, um diese an Kaiser Wilhelm II. weiterzureichen und die Inbesitznahme des Massivs durch das imperialistische Kaiserreich zu symbolisieren.

Bergsteigen am Kilimanjaro

Die Besteigung des Kibo ist insgesamt eher mäßig schwierig. Obwohl die physische Anstrengung recht hoch ist und die Routen anspruchsvoll sind, kann der Berg ohne grobe Hindernisse bezwungen werden. Dies erklärt auch die immer weiter ansteigenden Besucherzahlen des Bergmassivs. 2005 waren es mehr als 25000 Abenteurer, die sich am höchsten Gipfel Afrikas versuchten.

Eine beliebte Besteigungsmöglichkeit bietet die Lemosho-Route. Neben einem vergleichsweise angenehmen Anstieg ist es vor allen Dingen die landschaftliche Vielfalt, die die Bergwanderung zu einem einmaligen Erlebnis macht. Auf dieser Route werden die meisten der vielen Vegetationszonen durchschritten und intensiv aufgesaugt.

Risiken und Vorsorge

Das Risiko, bei einer Besteigung des Kilimanjaro zu verunglücken, ist vergleichsweise niedrig. Unfälle sind zwar nicht auszuschließen, mit einer gewissenhafter Befolgung der Grundregeln des Bergsteigens wird die Wahrscheinlichkeit aber minimiert.

Vor allem für unerfahrene oder ältere Bergsteiger ist eine professionelle Anleitung unbedingt notwendig. Außerdem kann es nicht schaden, in den ein oder anderen Reiseführer zu schauen, bevor die Erlebnisreise begonnen wird. Mittlerweile gibt es eine umfangreiche Bandbreite an begeisterten Guides, die sich gerne mittelgroßer Gruppen annehmen und diese durch das Massiv lotsen. Dabei wird viel Wert auf die Umwelt gelegt. Außerdem erhalten Reisenden durch die professionelle Betreuung einen tiefergehenden Einblick in die natürliche Beschaffenheit der Umgebung.

Medizinische Versorgung vor Ort

Doch nicht nur die Versorgung und Betreuung von Bergsteigern in der Region ist wichtig. Die Seven Summits stehen nicht nur für die majestätischsten Bergkuppen der Welt, die Seven Summits stehen auch für eine stärkere Ausdehnung der medizinischen Versorgung in den jeweiligen Regionen.

In Verbindung mit der Organisation German Doctors bitte ich dich um eine Spende, damit die sanitäre, infrastrukturelle und medizinische Expertise in Afrika verbessert und der Lebensstandard der Einwohner erhöht werden können.

Die Spendenorganisation German Doctors sammelt in Kooperation mit 7summits4help Spenden für den Aufbau und die Instandhaltung von Krankenzelten, Gesundheitsstationen und medizinischen Teams, die sich den Menschen in der Region annehmen.

Datenblatt Kilimanjaro

Höhe (Fuß): 19.340
Höhe (Meter): 5,895
Kontinent: Afrika
Land: Tansania
Range/Region: Nordost-Tansania
Schwierigkeit: Höhenwanderung
Monate zur Besteigung: Dezember bis März, Juni bis August
Erstbesteigung: 1889
Nächste Flughäfen: Kilimanjaro International Airport

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Der Kilimanjaro ist der dritte Summit, den ich besteige. Er steht für Hilfsprojekte in Afrika. In den Slums von ...
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