6.194 Meter, Alaska, USA

Der Denali - wild und ungezähmt

7summits4help-Gipfel-Mount McKinley / Denali, Quelle:Pixelbay
Der Denali ist zwar nicht der höchste Berg der Welt, aber einer der kraftvollsten und unberechenbarsten. Klimatische Extreme und gefährliche Routen machen ihn zu einem unbegreifbaren Mysterium. Seine schneebedeckte Kuppe ragt aus dem alaskanischen Umland heraus und dominiert nicht nur die Panoramabilder des Nationalparks.

Geographische Daten des Denali

Seine Höhe von 6.194 Metern zeichnet den Denali als höchsten Berg Nordamerikas aus. Außerdem ist er damit der nördlichste Berg, der die 5000-Meter-Marke knackt. Der auch Mount McKinley genannte Berg liegt im Denali-Nationalpark im kühlen Alaska, dem nördlichsten der amerikanischen Bundesstaaten. Er gehört zur Alaskakette und stellt die höchste Erhebung des Massivs dar. Als höchster Berg des nordamerikanischen Kontinents zählt er zu den Seven Summits, den sieben höchsten Bergen der sieben Kontinente.

Obwohl er nicht der höchste Berg der Welt ist, übertrifft der Denali seine Rivalen doch in einer Hinsicht. Im Höhenkontrast zu seiner unmittelbaren Umgebung ist der Denali unangefochten die Nummer 1.

Klima und Vegetation des Denali

Klimatisch gesehen ist kaum ein Berg der Welt so unbeständig wie der Mount McKinley. Seine extremen Verhältnisse lassen sich auf die widrigen Verhältnisse über den Aleuten zurückführen und äußern sich in drastischen Wetterumschwüngen. Das Wetter ist gemeinhin von Regen- und Schneestürmen geprägt und bitterkalt. Mit einer Rekordmessung von -73 Grad Celsius gehört der Berg zu den kältesten Regionen der Erde. Im Normalfall bewegen sich die Temperaturen zwischen -15 und -40 Grad Celsius. Außerdem wird der Berg von heftigen Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometer pro Stunde heimgesucht.

Die Landschaft, die den Berg umgibt, ist sehr flach, wasserreich und durchaus fruchtbar. Je näher man jedoch an den Berg herankommt, desto karger und unwirtlicher wird die Landschaft. In der unmittelbaren Umgebung der Alaskakette ist das Vorkommen von Pflanzen eingeschränkt. Trotzdem finden sich auch oberhalb der Waldgrenze noch viele bunte Gräser und Kräuter. Im Denali-Nationalpark gibt es unter anderem Bären, Elche und Dallschafe, die sich auch in der tundraartigen Vegetation der Berge wohlfühlen.

Die Expeditionsgeschichte und die Erstbesteigung

Erstmals 1794 schriftlich dokumentiert entzündete der Denali erst Anfang des 20. Jahrhunderts Interesse in der Weltöffentlichkeit. Mehrere Versuche der Besteigung scheiterten, darunter eine berühmte Expedition von der gefürchteten Nordseite. Die Bergsteiger konnten sich jedoch relativ schnell mithilfe topologischer und meteorologischer Daten an den Denali herantasten. So wurde er schon wenige Jahre nach dem ersten Versuch 1913 von einer vierköpfigen Gruppe bezwungen. Zu dem Team gehörten neben einem Amerikaner und einem Alaskaner auch zwei einheimische Indianer. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Nordwand des Berges erst 50 Jahre später erklommen werden konnte.

Bergsteigen am Denali

Wie erwähnt gehört der Denali zu den gefährlichsten Bergen der Erde. Seine Witterungsbedingungen sind unberechenbar und lassen eine genaue Kalkulation der benötigten Zeit geschweige denn des aufzubringenden Aufwands nicht zu. An sonnigen, klaren Tagen ist es der Frost, der den Bergsteigern an die Knochen geht. An stürmischen Tagen ist es zwar in der Regel etwas wärmer, die heftigen Windböen und orkanartigen Schneestürme rauben jedoch die Sicht und stellen eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar. Von einer Besteigung über die Nordwand ist aufgrund der extrem hohen Schwierigkeit abzuraten.

Deshalb gilt der Denali zu den riskantesten Bergen der Welt. Eine professionelle Vorbereitung ist von unbedingter Wichtigkeit. Ebenso müssen die Bergsteiger auf die Hinweise von Eingeweihten vertrauen, um versteckten Gefahren aus dem Weg zu gehen und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Selbst erfahrene Bergsteiger haben große Probleme mit der Besteigung des Mount McKinley. Letztlich macht aber das sicher auch den Reiz des höchsten Berges Nordamerikas aus.

Seven Summits und German Doctors für die Region

Die Seven Summits haben nicht nur eine große Bedeutung für Abenteurer und Bergsteiger, ihr Umland stellt auch den Lebensmittelpunkt vieler Tiere und Menschen dar. Dementsprechend wichtig ist es, bei aller Aufregung und Nervenkitzel auch an die Region selber zu denken. Die wunderschöne Natur muss erhalten bleiben, um künftigen Generationen denselben fantastischen Eindruck geben zu können. Außerdem darf die Tierwelt nicht unter der Zunahme des Bergsteigetourismus leiden.

Die Berühmtheit der hohen Gipfel lenkt das Augenmerk auch auf das Schicksal der menschlichen Bewohner, denen die Organisation German Doctors mit Rat und Tat weiterhelfen möchte. Dafür ist sie auf Ihre Spende angewiesen. Informiere dich und helfe mit!

Die Spendenorganisation German Doctors sammelt in Kooperation mit 7summits4help Spenden für den Aufbau und die Instandhaltung von Krankenzelten, Gesundheitsstationen und medizinischen Teams, die sich der den Menschen in der Region annehmen.

Datenblatt Denali

Höhe (Fuß): 20.320
Höhe (Meter): 6.194
Kontinent: Nordamerika
Land: USA
Range/Region: Alaska
Schwierigkeit: Extremhöhenbergsteigen
Monate zur Besteigung: April bis Juni
Erstbesteigung: 1913
Nächste Flughäfen: Anchorage, Alaska

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