Auf zum Elbrus: Tag 5 - 7


Müde. Müde. Müde. Vor zwei Tagen (25. Juli 2016) hat unser Team über 1.400 Höhenmeter zuzüglich Abstieg zur Akklimatisierung genommen.

Rechtschreibfehler bitte ich zu verzeihen. Den Blog schreibe ich aktuell mit einem Smartphone.

Erstmalig mussten wir Eisaxt und Steigeisen tragen. Gestern waren dann die besten erstmals auf 4.800m.

Ich selbst musste auf 4.640m abbrechen. Mein Magen und Darm machen sich bemerkbar. Mir fehlt aktuell die Kraft. Der heutige Ruhetag (27. Juli 2016) wird mich hoffentlich wieder auf die Höhe bringen. Vor uns liegt dann eine 16-stündige Tour. Ich hätte mehr Schokoriegel einpacken sollen.

Der Blick aufs Highcamp

An ein Wunder grenzt wiederholt die Fähigkeit der Küche leckeres und nahrhaftes Essen zuzubereiten. Vor allem vor dem Hintergrund, dass drei Gruppen a 12 Personen im Schichtdienst verpflegt werden müssen. Die Nahrungsmittel werden durch Träger jeden Tag frisch vom Basecamp gebracht. Trotzdem reicht für den ersten Snacks Brot mit Ketchup.

Allerdings habe ich Netz. Sonst könnte ich nicht diesen Artikel veröffentlichen. Dank unseres russischen Team-Mitgliedes Ruslan haben wir Ausländer ein Wifi. Übrigens haben nicht alle Russen Netz. Für Deinen Trip auf den Elbrus solltest du dir eine Sim-Karte von Megafon besorgen.

> Zu Tag 8
< Zu Tag 4

Bei der Besteigung kannst du live dabei sein. Über Facebook, Snapchat (Nutzername p_7summits4help), Periscope (Hier geht es zum Profil) werde ich regelmäßig Bilder und kleine Videos posten. Folg mir einfach bei den Profilen.

 

 


Spende jetzt für die aktuelle Kampagne!

 

Gespendet 36.33%
erreicht € 2,050
Ziel € 5,642
Die Idee eine größere Spendenaktion anzugehen, kam Nicolas Scheidtweiler als er in der Vergangenheit Entwicklungs- und Schwellenländer besuchte und insbesondere als Offizier in Afghanistan - einem der ärmsten Länder der Welt - eingesetzt war. Die Besteigung des Kilimanjaro und das Interesse daran aus dem Freundeskreis prägten Nicolas Scheidtweiler so sehr, dass er eine Chance in der Kombination dieser Erfahrungen sah.
Verwandte Artikel
Abstieg im Nebel - 7summits4help auf dem Kilimanjaro via Rongai-Route
Kilimanjaro: „Frohes Neues“ am Ruhetag in der Mawenzi Tarn Hut, Tag 4

Um 0:00 Uhr geht es los! Die tansanischen Träger drehen durch bei Silvester. 30 Minuten dauert der mir unverständliche Singsang in einer unglaublichen Lautstärke. Hätte man mal gewusst, wie wichtig Silvester in Tansania ist…

Weiterlesen
Zum Artikel - Kikelewa-Camp zur Mawenzi Tarn Hut - 7summits4help auf dem Kilimanjaro via Rongai-Route
Zuviel Dreck: Zur Mawenzi Tarn Hut auf 4.315m, Rongai-Route, Tag 3

Eine äußert ruhige Nacht liegt hinter mir. Wir sollten zwar erst gegen 6:40 Uhr geweckt werden, ab 6:20 Uhr liege ich jedoch wach im Kikelewa-Camp. Wir waren das erste Mal früh müde.

Weiterlesen
Zum Artikel - Mittagessen an der Second Cave - 7summits4help auf dem Kilimanjaro via Rongai-Route
Meditieren am Kilimanjaro: Über Second Cave zum Kikelewa-Camp auf 3.680m, Rongai-Route, Tag 2

„Hakuna matata, pole pole, kamata kima“ (Kiswahili = „Kein Problem, langsam-langsam, so fängst du den Affen“) ist für mich das Motto des Tages. Im Gegensatz zu meiner sonstigen Gewohnheit trabe ich als letzter in der Gruppe.

Weiterlesen

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published. Required fields are marked *